Getreideernte 2016 in Bayern - fast wie anno dazumal

Dreschen mit historischem Mähdrescher Claas Columbus

Unser Freistaat ist derzeit im Erntefieber. Und das zu recht. Die Getreideernte 2016 steht in Bayern in den Startlöchern. Gedroschen wird Wintergerste, Sommergerste und Raps.
Weltweit werden dazu monströse Maschinen, Mähdrescher mit Schnittbreiten über 12 Metern, aufgefahren. Nicht in Bayern. Da drischt man größtenteils noch historisch, da die Felder im Vergleich zu östlichen Teilen deutschlands verwinkelt und in Steillagen liegen.
Beispielsweise mit dem weltweit ersten selbstfahrenden Mähdrescher aus dem Jahre 1953, genannt Columbus, wie er auf dem Bild zu sehen ist. Damals eine Weltsensation und heute noch ideal für manch bayerisches Feld.

Da geht alles noch etwas gemütlicher und gemächlicher zu und man kann der schnelllebigen, heutigen Zeit entfliehen. Da dauert das Dreschen eines 2 Hektar Feldes schon mal einen halben Tag, was aber überhaupt nichts ausmacht. Da raubt einem mehr das bekannte "Mückn fliagn" den Verstand. Wie man den lästigen Viechern zu Leibe rückt, erklären wir in diesem Bayern-Tipp: Hausmittel gegen Mücken - ganz ohne Chemie.

Gut Ding will Weile haben und nach der Drescharbeit hat sich das traditionelle Drescherfest eingebürgert, wo man sich gemütlich mit ein paar Halbe-Bier auf dem Feld zusammensitzt und den Tag ausklingen lässt.
Da kann man schon mal trachtig-übernachtig werden.

Ja, in Bayern lebt man Tradition und das merkt man auch, wenn man am Weißwurstequator zu Gast ist.

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